05436 52-0

Deine Chance. Deine Zukunft.


Transrapid wird in Lathen für letzte Reise gerüstet

Lathen. Der Transrapid wird in Lathen für seine letzte Reise gerüstet. Zwei der drei Sektionen wurden bereits auf Tieflader gehievt. Die dritte soll am Tag des Abtransports zu seiner Endstation in Nortrup am Mittwoch, 13. September 2017, erfolgen.

 

„Das war Millimeterarbeit“, sagt Marcus Laga im Gespräch mit unserer Redaktion. Er ist Vertriebsleiter des Schwertransportunternehmens Ulferts mit Hauptsitz in Neermoor. Die Firma hatte von insgesamt sechs Bewerbern den Zuschlag für Verladung und Transport des letzten in Deutschland gebauten Magnetzuges bekommen. „Nicht, weil wir das günstigste Angebot gemacht haben, sondern das beste Konzept hatten“, sagt Laga. Zum Auftragsvolumen macht er auf Nachfrage allerdings keine Angaben.

Lathen. Der Transrapid wird in Lathen für seine letzte Reise gerüstet. Zwei der drei Sektionen wurden bereits auf Tieflader gehievt. Die dritte soll am Tag des Abtransports zu seiner Endstation in Nortrup am Mittwoch, 13. September 2017, erfolgen.

"Das war Millimeterarbeit", sagt Marcus Laga im Gespräch mit unserer Redaktion. Er ist Vertriebsleiter des Schwertransportunternehmens Ulferts mit Hauptsitz in Neermoor. Die Firma hatte von insgesamt sechs Bewerbern den Zuschlag für Verladung und Transport des letzten in Deutschland gebauten Magnetzuges bekommen. "Nicht, weil wir das günstigste Angebot gemacht haben, sondern das beste Konzept hatten", sagt Laga. Zum Auftragsvolumen macht er auf Nachfrage allerdings keine Angaben.

Fast drei Monate geplant

Fest steht, dass das Unterfangen auch für Ulferts, das über mehrere Niederlassungen in Deutschland verfügt und allein an seinem Hauptstandort knapp 100 Leute beschäftigt, eine große Herausforderung. Es sei schon etwas anderes, als Gussteile oder Teile von Windkraftanlagen von A nach B zu bringen. "Wir haben fast drei Monate geplant", umreißt Laga die logistischen Vorarbeiten für den besonderen Auftrag.Das Gesamtleergewicht des 75 Meter langen Zuges TR 09, dessen Betrieb im Emsland Ende 2011 eingestellt wurde und den im vergangenen Herbst die Fleischwarenfirma Kemper in Nortrup im Landkreis Osnabrück für 200.000 Euro vom Bund ersteigert hatte, beträgt 170 Tonnen. "Die C-Bügel samt Magneten sowie die Batterien wurden ausgebaut", berichtet Laga. Damit verbleibt nach seinen Worten ein Transportgewicht von 35 Tonnen pro Sektion. Hinzu komme die Fachwerktraverse. Sie wiegt 18 Tonnen.

Sektionen liegen auf Luftpolstern auf

„Das Heikle ist, dass die Sektionen auf Luftpolstern aufliegen“, erklärt Laga. Diese Luftkissen müssten ständig über einen Druck von 10 Bar verfügen sowie einer Stromspannung von 24 Volt ausgesetzt sein. Der Transport stehe also nicht nur buchstäblich unter Strom und Druck, sondern sei auch eine vergleichsweise wackelige Angelegenheit. „Es wird ein bisschen so wie auf rohen Eiern“, sagt Laga.

Den ganzen Artikel hier nachlesen.