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Transrapid wird am Mittwoch abtransportiert

Lathen. Am Mittwoch, 13. September, wird der Transrapid (TR) ab 22 Uhr abtransportiert und nach Nortrup gebracht. Das Verladen der dritten Sektion beginnt ab 13 Uhr.

Lathen. Am Mittwoch, 13. September, wird der Transrapid (TR) ab 22 Uhr abtransportiert und nach Nortrup gebracht. Das Verladen der dritten Sektion beginnt ab 13 Uhr. In der Nacht soll der TR 09 seine künftige Heimat Nortrup erreichen. Wir berichten am Mittwochabend und in der Nacht in einem Liveblog auf noz.de von der Überführung.

Zwischen 2 und 3 Uhr am Donnerstagmorgen, 14. September, soll die Magnetschwebebahn ihr endgültiges Zuhause erreichen, und das wird in Nortrup beim Fleischwarenhersteller Kemper sein, wo sie als Museums- und Konferenzfläche dienen soll. Darüber informierte das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Der polizeibegleitete Transport startet ab 22 Uhr in Lathen in der Hermann-Kemper-Straße und macht sich von dort über die Niederlangener Straße, die Hafenstraße, die Emsstraße, Latherfähr, Hauptstraße, Sustrumer und Neusustrumer Straße zunächst auf zur Anschlussstelle Lathen auf die Autobahn 31. Von dort wieder abfahren werden die drei Tieflader an der Anschlussstelle Lingen. Über die Bundesstraßen 213 und 70 und 214 führt die Route weiter über Löningen und Menslage nach Nortrup, wie Dennis Dickebohm, Sprecher der Polizei, auf Anfrage mitteilt.

 

Umweg lässt sich nicht vermeiden

Ein deutlicher Umweg, wie ein Blick auf die Karte verrät. „Anders können wir nicht fahren“, sagt Marcus Laga, Vertriebsleiter des Schwertransportunternehmens Ulferts. Auf der kürzeren Strecke würden den insgesamt 150 Meter langen Konvoi temporäre und dauerhafte, nicht überwindbare Hindernisse erwarten. Jedem der drei Tieflader folgt ein Polizeiwagen zur Begleitung. In der Nacht des Transports wird auch der Tross selbst zu einem unüberwindbaren Hindernis. „Wenn wir da fahren, ist die Straße dicht“, sagt Laga. Das betrifft die Fahrten auf den Straßen abseits der Autobahn, die die Fahrzeuge mittig nutzen werden. Eine Sektion wiegt zwischen 28 und 30 Tonnen, ist ungefähr 36 Meter lang, 4,25 Meter breit und 4,50 Meter hoch. Angesichts dieser Ausmaße teilt Dickebohm weiter mit: „Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.“

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