Energie- und Umweltmanagement

Neben der Ausrichtung auf ein gesundes wirtschaftliches Wachstum achtet Kemper auch darauf, die Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Der Schutz der Umwelt reicht bei uns von einem verantwortungsvollen Umgang mit den immer knapper werdenden Ressourcen, die wir für unsere Produktion benötigen, über die Minderung unserer Geräusch- und Geruchsemissionen bis hin zur Reduzierung unseres Verpackungsbedarfs bei gleichbleibender Produktqualität.

Für unsere Herstellungsprozesse benötigen wir vor allem Elektrizität, Gas und Wasser. Doch wir arbeiten kontinuierlich daran, den Verbrauch – und damit auch die Belastung der Umwelt – zu senken. So wollen wir beispielsweise bis 2017 unseren Energieverbrauch um 4,5 Prozent im Vergleich zu 2013 reduzieren. Mithilfe unseres Energiemanagements, das seit 2014 nach DIN EN ISO 50001:2011 zertifiziert und jährlich durch eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft geprüft wird, können wir die notwendigen Schritte identifizieren, Maßnahmen zur Verbrauchssenkung  entwickeln und deren Effekte auswerten.

So senken wir unseren Energieverbrauch

Beim Energiemanagement setzt Kemper auf das System des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Dabei legen wir den PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act – planen, umsetzen, kontrollieren, verbessern) zugrunde :

  • Erfassen des Energiebedarfs und Energieverbrauchs der einzelnen Bereiche und Anlagen
  • Auswertung der Daten und Fakten
  • Optimierung der Energieeffizienz mit Hilfe der Ergebnisauswertung
  • Überprüfung der Verbesserungen durch erneute Messungen

Bei neuen Anlagen, die wir für unsere Produktion anschaffen, legen wir größten Wert auf maximale Energieeffizienz und geringstmöglichen Wasserverbrauch. Mit Modernisierungsmaßnahmen senken wir den Bedarf weiter und optimieren zugleich den Ressourceneinsatz. So leiten wir beispielsweise die Abwärme von Kälteanlagen in unseren Heizkreislauf. Die Investition in Schnelllauftore und zusätzliche Kälte-Wärme-Schleusen führte außerdem dazu, dass in Werk 1 eine Kälteanlage komplett abgeschaltet werden konnte.

Beim Bezug der Energieträger selbst achten wir darauf, den Anteil an nachhaltigen Quellen möglichst hoch zu halten. 2016 bestand unser Gesamtstrommix zu 39,0 Prozent aus erneuerbaren Energien, gefördert nach dem EEG, weitere 43,4 Prozent stammten aus sonstigen erneuerbaren Energien. Mehr als 80 Prozent unseres Strombedarfs konnten wir demnach durch Energie aus erneuerbaren Quellen decken.

Lärm und Geruch minimieren

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil unserer Umweltschutzmaßnahmen ist es, die Lärm- und Geruchsentwicklung auf geringstmöglichem Niveau zu halten. Aus diesem Grund werden sämtliche Abluftströme durch Bio-Filter gereinigt, sodass die bei der Fleischverarbeitung sowie bei Räucher- und Kochvorgängen entstehenden Gerüche nicht an die Umwelt abgegeben werden. Wann immer neue Kühlaggregate in unseren Werken zum Einsatz kommen, werden diese entkoppelt montiert, um die Schallübertragung über die Gebäudeteile nach außen zu reduzieren.

So informieren wir über unseren Verbrauch und unsere Emissionen

Sämtliche Kennzahlen über den Ressourcenverbrauch legen wir gemäß Bundesemissionsschutzgesetz den zuständigen Behörden in jährlichen Berichten vor. Alle drei Jahre werden zudem Lärm- und Schallgutachten vor Ort behördlich überprüft.